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Freiwillige Feuerwehr Rotenburg an der Fulda - Braach e. V.

Wasserspielplatz

Entwurf Wasserspielplatz

Bauphase Wasserspielplatz

Einweihung Plitsch-Platsch

Spenderliste

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Die Entstehung vom Wasserspielplatz-Braach

Die Idee zum Bau eines Wasserspielplatzes bekam die Einsatzabteilung der Freiw. Feuerwehr Braach bereits im Jahr 2002. Ein Ort hierfür war auch schnell gefunden. Der alte Spielplatz im Ringbach, der nun seit einigen Jahren aus Altersgründen von der Stadt entfernt wurde, erschien uns genau richtig. Er besitzt einen Bach am Rand, der uns das notwendige Wasser für einen Wasserspielplatz liefern soll.
In einer Vorstandssitzung zu Beginn des Jahres 2003 beschloss der Vorstand der Freiw. Feuerwehr Braach, das Projekt durchzuführen und in jeder Hinsicht zu unterstützen. Die Hauptfinanzierung soll über Spenden von Firmen oder auch Privatpersonen erfolgen, da die Kosten sehr hoch sein werden.
Wir machten eine Ortsbegehung und nahmen Kontakt mit den städtischen Gremien auf. Dabei fanden wir heraus, dass die Stadt Rotenburg schon lange die Absicht hatte, einen Wasserspielplatz in seiner Gemeinde zu errichten. Sie nahmen unsere Idee mit Freude auf und sagten uns die volle  Unterstützung in behördlichen Angelegenheiten zu.
Im Winter 2003/2004 entwarfen wir einen Lageplan. Daraufhin erstellten wir eine
3-Dimensionale Konstruktion mit dem Computer. Hierin wurden das Gelände mit Bachlauf, Bäumen, Hecken und Straßen dargestellt. Weiterhin wurden die Wasserverläufe und alle Spielgeräte mit deren Einzelteilen 3-Dimensional konstruiert und dargestellt.
Dem Wasserspielplatz-Braach fehlte nun noch der Name. Die Entscheidung fiel auf „Plitsch-Platsch“.
Hierzu erstellten wir ein Logo.      

Aus der fertigen Konstruktion heraus wurden nun 2 verschiedene Präsentationen produziert. In einer wird mit Text und Bildern das Projekt beschrieben, in einer zweiten geschieht dies mit Text und kleinen Filmen. Diese wurden auf  CD gebrannt und mit Cover versehen.
Die CD dient unter anderem zur Präsentation spendenwilliger Firmen oder auch Privatpersonen.
Die Premiere zur Veröffentlichung des  Wasserspielplatz-Braach erfolgte auf der Jahreshauptversammlung der Freiw. Feuerwehr Braach am 20. Februar 2004.

Im April des Jahres 2004 beantragte die Freiw. Feuerwehr Braach die notwendigen Genehmigungen zur Errichtung des Wasserspielplatzes.
Gleichzeitig suchten wir Spielgerätehersteller und nahmen Kontakt mit 21 verschiedenen Anbietern auf. Einige von ihnen konnten, aufgrund ihrer Produktpalette, jedoch leider nicht berücksichtigt werden.

Nach Rücksprache durch unseren 1. Vorsitzenden Tobias Willich mit der Stadt Rotenburg Ende August, bekamen wir am 03.September 2004 eine vorläufige mündliche Freigabe zum Bau des Wasserspielplatzes. Hierin hieß es: „Wenn bei der Wasserentnahme klar ersichtlich ist wo das Wasser herkommt muss es zur Verwendung auf dem Wasserspielplatz keine Trinkwasserqualität haben. Wird dieses Wasser nach dem Spielvorgang wieder zurück in den Bach geführt muss zur Verwendung keine Genehmigung der Unteren Wasserschutzbehörde eingeholt werden. Eine Anzeige bei der Behörde reicht aus.“
Eine Kopie der Anzeige durch die Stadt Rotenburg erhielten wir wenige Tage später.

Am 24.09.2004 führten wir eine Ortsbegehung mit dem Umweltbeauftragten der Stadt Rotenburg, dem Bauhofführer und unserem Ortsvorsteher durch. Hier legten wir die von uns geplanten Flächen mit ihren Abgrenzungen dar. Es wurden uns Pläne für im Erdreich verlegte Leitungen (Post) gezeigt. Die EAM hatte bereits am Vormittag ihre Leitungen auf dem Gelände mit Sprühfarbe gekennzeichnet.
Nach einigen Gesprächen kamen wir zu dem Entschluss, dass der Bauhof mit seinen Arbeitern und Maschinen das Gelände einebnet, sodass Rasen gesät werden kann. Des weiteren schafft er einen Fundamentgraben neben einen Zugangs- und Gehweg auf dem Gelände. Dieser verläuft an der Hangseite. Die seitliche Begrenzung wird nach Auffüllung des Fundamentgrabens durch Kalkschotter mit Sandsteinen ausgeführt. Der Grund des Zugangs- und Gehwegs wird gefestigt und mit Splitt versehen.
Ende Oktober ebneten Arbeiter der Stadt Rotenburg das Gelände und huben einen Fundamentgraben für den Sandsteinmaueruntergrund aus. Zu dieser Zeit fuhren Tobias Willich, Kai Berge und Hans Axt zur Firma Heise und wählten die Sandsteine aus. Diese wurden Anfang November in loser Form geliefert. Der Bauhof der Stadt Rotenburg lieferte Kalkaschotter für den Untergrund und Sand zur Sandsteinmauer Errichtung.

Am Tag der Heimatpflege trafen sich die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr zum Arbeitseinsatz auf dem Gelände. Bei teilweise strömenden Regen fertigten 17 Mann den Mauer- und Gehweguntergrund aus Kalkschotter und setzten die Steine der Sandsteinmauer.

Ende November nahmen wir erneut Kontakt mit einer Auswahl von Spielgeräteherstellern auf, um Angebote einzuholen und unsere Planung vor Ort mit Fachleuten zu erörtern. Dabei verschickten wir Anschreiben in Zusammenhang mit einer Präsentations-CD.
Ein Spielgerätehersteller erteilte uns aus produkttechnischen Gründen eine Absage, drei reagierten trotz mehrfacher Telefonate nicht auf unser Anschreiben.
Drei Spielgerätehersteller vereinbarten einen Ortstermin mit Oliver Sippel und Hans Schäfer. Sie wurden durch Fachpersonal vertreten. Dabei erörterte Oliver Sippel die Vorstellungen am Computer, legte in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Vertreter einen Entwurf fest und besichtigte das Gelände.

Wir erhielten 5 Angebote von 4 unterschiedlichen Spielgeräteherstellern (Maier 2 Varianten).
Auf einer einberufenen Vorstandsitzung wählten wir nach intensiver Prüfung die Fa. Maier mit ihrer „Variante 1“ aus. Die weitere Vorgehensweise wurde festgelegt.
An diesem Abend erstellten wir auch ein Spendenaufrufschreiben.

Ende Februar gingen 60 Anschreiben teilweise mit Präsentations-CD’s an verschiedene Firmen, Banken und Geschäftsleute raus mit der Bitte um Spenden.


Am 06.06.2005 wurden die Spielgeräte geliefert.

Fortsetzung folgt!


O. Sippel,  Juni 2005

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